Nicht erfundene Erzählungen über den 2. Weltkrieg
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Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Kriegszeit
Soviel unertraegliches Leid habe ich nie wieder gesehen

Bereits in den ersten Tagen der Besetzung durch Hitler, als auf estlaendischem Territorium Konzentrationslager entstanden, hielt es mein Vater fuer seine Pflicht sie regelmaessig zu besuchen. Die Deutschen hinderten ihn nicht daran. Vater nahm mich als Altardiener und Gehilfen mit. Soviel unertraegliches Leid, koerperliche und seelische Leiden, menschliche Dramen und Tragoedien, die auf einem Fleckchen Erde anzutreffen waren, habe ich nie wieder gesehen.

May 1, 2010, 09:00 + Alexej II., Patriarch von Moskau und ganz Russland

Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Kriegszeit
Bekenner: Verurteilung fuer den Kampf gegen das Boese

Priester Alexander
Ebenso war er Mitglied des Vollzugsausschusses dieser Vereinigung. Er fuehrte das Grundbuch der Versammlungen der Vereinigung und – so kann man vermuten –, verfasste alle wesentlichen Dokumente der Vereinigung, zu deren Zielen erklaertermassen die Eroerterung der Frage der „Verbreitung der evangelischen Prinzipien im ganzen Leben des Volkes, die Festigung der sittlichen Autoritaet der Geistlichkeit, die Vereinigung des glaeubigen Volkes in lebendigen gemeindlichen Einrichtungen und die Organisation des erfolgreichen Kampfes gegen das Boese, d.h. die Gottlosigkeit“ gehoerten.

Apr 3, 2009, 09:00

Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Kriegszeit
Heiliger Bischof und Chirurg: eine Hilfe fuer die Soldaten dort, wo es ihm anvertraut ist…

Erzbischof Lukas (Wojno-Jassenetzki)
Der Ausbruch des zweiten Weltkriegs fiel fuer den 64-jaehrigen Bischof mit der dritten Verbannung zusammen. Er schickte Kalinin ein Telegramm, in dem er schrieb: „In meiner Eigenschaft als Spezialist auf dem Gebiet der septischen Chirurgie kann ich den Soldaten an der Front oder im Hinterland Hilfe leisten, dort, wo es mir anvertraut wird… Nach Beendigung des Krieges bin ich bereit, in die Verbannung zurueckzukehren. Bischof Lukas.“

Feb 25, 2009, 09:00

Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Kriegszeit
Die unbesiegbare Waffe

Es begab sich zu unserer Zeit, im Jahr 1941, waehrend des Grossen Vaterlaendischen Krieges. In einem Dorf bei Sergiev Posad [eine Stadt im Moskauer Gebiet, die durch das St. Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster bekannt ist - Anm. d. Ue.] lebte eine fromme Familie. Der Sohn Sergej hatte die Schule absolviert und ueberlegte, was er weiter studieren sollte. Aber im Juni begann der Krieg, und er wurde zum Wehrdienst einberufen.

Nov 3, 2007, 09:00 Savva Jamschtschikow, uebersetzt von Maria Pritvorova

Die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Kriegszeit
Der Freiwillige

„Dass ich an Gott glaube, kommt vom Krieg her“, - erzaehlte mir mein Opa, - und zwar wegen eines Mannes, der Anatolij hiess. Er diente bei unserer Panzerbrigade seit Dezember 1941. Er war Mechaniker. Der Kerl stammte aus dem kleinen Staedtchen Porchov bei Pskov. Er wirkte immer ruhig und bedaechtig. Immer trug er ein Kreuz auf dem Hals, und vor jedem Kampf schlug er unbedingt ein Kreuz.

Dec 22, 2006, 09:00 Verfasser A.I. Farberov, übersetzt von Maria Pritvorova



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